ASSHOLE – Ein Selbstversuch, wie man reich und glücklich wird, von Martin Kihn

Regst du dich auch immer wieder über ungemütliche Zeitgenossen auf, die sich vordrängen, vorlaut sind und auf alles pfeifen? Weshalb also nicht mal ein Buch darüber lesen um zu verstehen, wie das sogenannte „Arschloch-Prinzip“ funktioniert? Ja klar, lassen wir uns auf dieses Experiment ein. Neue Erkenntnisse können nie schaden, oder?

Ein klassischer Niemand

Natürlich startet Martin Kihn als typischer Niemand. Er ist der netteste Mensch auf Erden. Er weiss sich zu benehmen. Er will es immer Allen recht machen. Und er regt sich immer wieder über das rücksichtslose Verhalten von Personen im Umfeld auf. Sei das der Verkäufer des morgendlichen Kaffees oder sein bei weitem erfolgreichere Arbeitskollege. Und es fühlt sich plötzlich einfach alles nur noch falsch an. Und so geht’s los:

Die Erkenntnis

Nach dem Einstieg geht’s rasch los mit der Erkenntnis, dass sich die Hauptfigur ändern will. Er hat es satt, immer nur von allen ausgenutzt zu werden und startet mehr oder weniger gezielt in sein Abenteuer. Er will auch ein Arschloch werden. Denn einem Arschlöcher scheinen glücklicher und reicher zu sein, und das findet er erstrebenswert.

Was zuerst einige Tage nach dem Startschuss noch so dahindümpelt, nimmt von Tag zu Tag Fahrt auf und er gerät in stetig neue herausfordernde Situationen. Er stolpert von der einen Herausforderung in die nächste. Schlussendlich schafft er es sehr weit nach oben und erreicht (beinahe), was er sich als Ziel gesteckt hat.

Gut und spannend geschrieben

Mehr möchte ich inhaltlich nicht mehr erzählen. Ich kann jedoch sagen, dass sich das Buch sehr gut gelesen hat. Ich habe es rasch durchgelesen, da es flüssig und unterhaltsam geschrieben ist. Die Story ist spannend und so gut wie lückenlos zu lesen. Ich hatte grossen Spass an dieser Lektüre. Und auch das schlussendliche Learning daraus ist top, auch wenn ich teilweise neues Wissen mitnehmen konnte. Die eine oder andere Idee ist mir trotzdem geblieben und mir ist es nochmals etwas verständlicher geworden, wie und wieso Arschlöcher halt so sind, wie sie sind. Und natürlich habe ich mir auch den einen oder anderen Tipp gemerkt, auch wenn ich definitiv nicht vorhabe ein Arschloch im grossen Stil zu werden 😉

Musst du das gelesen haben? Ja. Es ist eine spannende Geschichte, lädt zum Nachdenken ein und macht dich weiser.

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Zusammenfassung

Martin Kihn was the nicest guy in the world - and it was killing him. But on the day he turned forty, Marty decided to change his life - for the meaner. Tired of being passed over for promotions at work, Marty set out on a journey to transform himself from Mr. Nice Guy into a rule-breaking, order-giving dickhead like the "Marty Kaan” character played by Don Cheadle in the Showtime series House of Lies, based on Kihn's book of the same name. Asshole is the story of Kihn's ascent from Beta Male to Alpha Male to Asshole. He shares the techniques that helped him hone his image as a jerk, including the essential body language (don't smile, unless others are in pain); covers typical activities (credit stealing, getting even); and delineates classic behavior patterns, including speaking loudly and interrupting often, and insisting you've never, ever made a mistake. From acting lessons to boxing lessons, from hiring a life coach to covertly observing his nemesis at work, Marty develops the Seven Principles of Assholism. But will it be enough to earn him a promotion? Or will he alienate others to the point where his own wife won't be able to stand him?

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