Ich habe ein neues Wort gelernt: Autosuggestion

Autosuggestion bedeutet Selbstbeeinflussung und kommt aus dem griechisch-lateinischen (wiki). Eine mächtige Sache, die Autosuggestion, wenn man sie denn beherrscht. Die Autosuggestion gehört für mich inzwischen zu einem stetigen Begleiter, stecke jedoch noch voll und ganz in der ersten Lernphase. Aber das lernen fällt mir einfach, denn es macht Spass und entspannt. Einzig was ich dafür brauche ist etwas Zeit. Und die nehme ich mir. Meine Erfahrungen dazu und wie ich dich hoffentlich auch dafür begeistern kann.

Meditation

Ich habe die Meditation lange auch belächtelt. Ich habe nie so recht daran geglaubt, dass das wirklich etwas bringt. Wie bitte soll ich meine Ziele erreichen, wenn ich nur ohne den kleinsten Finger zu rühren stundenlang still liege, sitze oder stehe? Ich könnte diese Zeit ja gut nutzen und mich an die Arbeit machen …

Tja, so dachte ich tatsächlich. Das ist aber definitiv Geschichte. Denn die Meditation hat es mir angetan. Denn obwohl es so scheinen mag, dass ich während der Meditation meine Zeit vertrödle, ist genau das Gegenteil der Fall. Die Meditation ist vermutlich sogar die spannendste und wichtigste geistige Arbeit, die ich mache. Mit der Meditation kann ich mich wunderbar entspannen. Und zu guter Letzt ist die Meditation das wichtigste Mittel zur erfolgreichen Autosuggestion. Ich kann so fast direkt zu meinem Unterbewusstsein sprechen und kann somit direkt auf mein Denken und meine Denkmuster einwirken. Eine wahrhaftig mächtige Sache die Meditation.

Nur einen Punkt mache ich bei der Meditation noch wirklich schlecht. Ich meditiere viel zu wenig. ich muss mir mehr Zeit dafür nehmen. Hier und jetzt nehme ich mir vor, täglich mindestens eine Viertelstunde Zeit zu nehmen. Ich habe übrigens erst gerade eine Stunde Meditation hinter mir und es fühlt sich grandios an. Ganze ehrlich. Wenn du damit noch keine Erfahrungen gemacht hast, kann ich dir nur empfehlen, dich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Lerne zu meditieren. Ich jedenfalls nehme mir von Mal zu Mal mehr Zeit, jetzt sogar mit einem (fast) fixen Plan. Und ich bin überzeugt: es ist die Zeit wert.

Sport als weitere Möglichkeit

Wie du ja weisst, bin ich nun schon über einem Jahr fleissiger Freeleth. Und heute hatte ich vermutlich das erste Training, wo sich die Burpees schon fast meditativ angefühlt haben. Ich konnte sogar beinahe eine ruhige Atmung beibehalten und meine halbe Stunde Coach-Lektion locker durchziehen. Ja, es war sogar richtig entspannend. Vorher war ich genervt und gedanklich mal wieder am Anschlag. Danach waren alle Sorgen wie weggepustet. Eine befreiende Sache. Für mich sprechen spontan drei Gründe für Freeletics:

  1. Ich bin fit und werde von mal zu mal fitter. Körperliche Beschwerden hatte ich – bis auf viele Male Muskelkater – schon lange keine mehr. Hammer!
  2. Ich kann mich geistig entspannen. Ich kann unbegründete Sorgen loswerden.
  3. Ich lerne mich zu fokussieren. Freeletics hat viel mit Wille und Fokus zu tun. Es ist manchmal ziemlich hart. Aber wenn ich mich voll und ganz auf die Abläufe fokussiere, werden selbst anstrengende Trainings entspannt.

Nun, was hat das mit der Autosuggestion zu tun? Ich sage es mal so, eigentlich ist genau Das Autosuggestion. Sport hat sehr viel mit der Selbstbeeinflussung zu tun. Irgendwann hat man physisch das Level erreicht, Sieger zu sein, aber der ausschlaggebende Faktor ist der Grad der Selbstbeeinflussung. Die ideale geistige Verfassung macht Sieger.

Zweimal Autosuggestion heute

Das tut richtig gut. Wirklich. Je mehr ich die Autosuggestion trainiere, desto entspannter werde ich. Es ist eine wahrlich mächtige Sache. Der Stress tagsüber hat in letzter Zeit theoretisch ziemlich zugenommen und doch fühlt es sich nicht so an. Eher ganz im Gegenteil. Wenn ich eigentlich wieder auf 180 sein müsste, kann ich mich jetzt perfekt entspannen und sehe den Stress als Chance und Herausforderung an. Und schon kommt wieder der Fokus und schwupps, die Arbeit ist erledigt. Und es ist nie Stress aufgekommen. Eine wahre Goldgrube, das geistige Training. Lerne es auch. Wirklich. Es lohnt sich.

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