Auf den Spuren von Tony Stark

Tony Stark

Tony Stark. Entweder man liebt ihn oder hasst ihn. Etwas dazwischen gibt es nicht. Natürlich ist es eine fiktive Figur, aber trotzdem hat er bereits einen so bekannten Namen, als würde er in der realen Welt existieren. Tony Stark ist die Figur schlechthin. Ironman und Unternehmer im Selben. Und somit eine gute Idolfigur. Und trotzdem, ist es sinnvoll eine fiktive Figur als Vorbild zu nehmen? Aber ja! Sicher doch.

Meine Gründe, die für Tony Stark sprechen …

1. Was würde Tony Stark tun?

Als Unternehmer rutschst du in eine komplett andere Rolle. Denn als Angestellter hattest du definierte Aufgaben, oftmals fixe Abläufe und einen sicheren Lohn. Es gab nicht viel, was passieren konnte. Ein Leben umgeben von Sicherheit und komplett in der Komfortzone. Und doch, da fehlt doch was?

Wie du weisst, dieser Schritt in die Unabhängigkeit ist bei mir glücklicherweise schon über 3 Jahre her. Trotzdem hange ich oft noch im alten bequemen Modus fest. Ein Fluch. Oder einfach knapp 30 Jahre, die ich so gelebt habe und somit keine ganz einfache Umstellung. Ein Leben ohne grosse Aufregung und sichere Strukturen. Aber genug der Rückblende. Ich bin Unternehmer. Und zwar von Mal zu Mal erfolgreicher. Aber die grosse Frage ist immer wieder, wie komme ich vom alten Denkmuster weg? Wie getraue ich mich, dieses neue Leben zu besch(t)reiten?

Mir gelingt dies am Besten mit einem Vorbild: Tony Stark. Und zwar Tony Stark viel mehr als Ironman. Ironman ist nur eine Erfindung von Tony Stark, was für seinen unternehmerisches Handeln und seine Umsetzungsstärke spricht. Er hat ein Problem und löst es durch eine unkonventionelle aber äusserst erfolgreiche Weise. Trotzdem ist Ironman so gesehen nur ein Nebenprodukt, das jedoch den Charakter von Tony Stark am besten zum Ausdruck bringt.

Ich bewundere diesen Tony Stark, er setzt Ideen um ohne zu zögern. Er folgt strikt seinen Vorstellungen und ist erfolgreich darin, was er tut. Zwar kriegt er auch mal eins auf die Fresse, aber im grossen und ganzen ist der Erfolg sein stetiger Begleiter. Er krebst nie zurück. Wenn er sein Ziel definiert hat, verfolgt er dieses bis zum Erfolg oder bis zum Scheitern. Diese Tugend ist sehr wichtig für einen Unternehmer und macht ihn zu einem guten Anführer und Leader. Wenn du einen Plan hast, glaube daran und tu was immer notwendig ist, um das Ziel zu verfolgen. Deshalb habe ich mir, sobald ich unsicher werde, angewöhnt (danke an dieser Stelle an meinen Unternehmercoach René), mich zu fragen: Was würde Tony Stark tun?

Deshalb, suche dir ein Vorbild. Es fällt dir viel leichter, wichtige Fragen zu klären. Du gewinnst so was wie einen Experten, der immer weiss, was zu tun ist.

2. Das Ziel verfolgen, koste es was es wolle

Wie oberhalb bereits geschrieben ist Tony Stark äusserst zielgerichtet. Er tut alles was nötig ist, seinen Traum zu verwirklichen. Er reagiert direkt, anstatt lange abzuwägen. Denn er hat eine sehr genaue Vorstellung von dem, was er erreichen will. So fliegen scho mal die Fetzen, wenn sich da jemand oder etwas dazwischenstellt.

Und genau hier gibt es für mich noch viel zu lernen. Es lässt sich nicht alles mit einem Kompromiss lösen. Ein Kompromiss endet meist darin, dass zwar niemand unzufrieden ist, aber wirklich zufrieden ist auch niemand. Es gibt viele Dinge, die müssen entweder so oder anders rum gelöst werden. Ein Dazwischen gibt es nicht. Oder doch, es gibt es, aber es hilft meist niemandem und die Entwicklung stagniert und über kurz oder lang ist man weg vom Fenster. Also, bringt nichts.

Eine wichtige Voraussetzung für diese starke Zielgetriebenheit ist jedoch ganz klar, dass du die Vorstellung des Zieles hast. Erfolgreiche Sportler lernen nicht umsonst, sich mit der Siegesfeier auf den Sieg vorzubereiten. Du musst dir den Sieg bildlich vorstellen können. Du stehst auf dem obersten Treppchen und jubelst den Leuten zu. Du kannst nicht gewinnen und somit auch nicht sicher in deinem Handeln sein, wenn du nur die nächsten Meter vor dir siehst. Denn dann siehst du das grosse Ganze nicht und fällst in den sogenannten Alltagstrott zurück, der im Bezug auf die grossen Ziele erfahrungsgemäss äusserst schädlich ist.

3. Sich mit Leuten umgeben, die einen weiterbringen

Tony umgibt sich mit Leuten, die ihn weiterbringen. Wenns nicht mehr passt hadert er nicht lange und zieht weiter. Er sucht sich die Leute aus, mit welchen er sich umgibt. Und schon sind wir bei einem weiteren wichtigen Punkt in der Unternehmerlehre: Das Umfeld ist mitentscheidend, ob du erfolgreich wirst oder eben nicht. So ist es nun also gekommen, dass ich im Moment sehr einsam bin. Diese Erkenntnis hat mich wie der Schlag getroffen, ich hatte auf meiner „Liste“ nun also nur noch genau einen Freund. Ehrlich, ich habe lange nachgedacht – mehrere Abende – aber das war es leider wirklich schon. Diese Erkenntnis hat gesessen. Es ist aber tatsächlich so, dass mir der frühere Freundeskreis bei meinen Fragen nicht weiterhelfen kann. Die (Diskussions-)Themen in meinem Leben haben verschoben. Ich muss mich verändern, um meine Ziele zu erreichen. Somit verändert sich zwangsläufig auch mein Umfeld. Und je erfolgreicher mein Umfeld ist, desto erfolgreicher werde auch ich – ist einfach so. Nun, dann auf gehts.

4. Keinen Aufwand scheuen

Wenn Tony ein Ziel hat, gibt es nichts, was ihn aufhalten kann. Und dafür ist es ihm egal, was er investiert oder verliert, um das Ziel zu erreichen. Er hat nur das grosse Ganze im Kopf. Er setzt seine Gesundheit, die Sicherheit und sein Geld in den Hintergrund und tut, was getan werden muss. Er opfert das, was notwendig ist. Koste es was es wolle.

5. Egal mit welchen Mitteln

Und wenn es Tony mal so richtig verschissen geht bleibt er fokussiert. Ok, zuerst rastet er mal anständig aus, aber er fasst sich und geht die Problemlösung an. Auch wenn ihm mal die gewohnte Umgebung genommen wird und die Mittel fehlen wird er kreativ und löst das Problem. Er richtet sich völlig auf die Zielerreichung, egal in welcher Situation. Tony ist der moderne MacGyver. Es gibt immer eine Lösung.

Schlusspunkt

Es gibt noch viele weitere Eigenschaften, die Tony Stark zum Unternehmer des Jahrtausends machen. Aber die oben erwähnten fünf gehören in meiner momentanen Situation zu den wichtigsten.

Und ja, natürlich weiss ich, dass Tony Stark immer noch ein fiktiver Charakter ist und vieles tut, was in der reellen Welt nicht möglich ist. ÄHM, oder ist es etwa doch möglich? Ja genau, das ist hier die Frage: Ist es wirklich nicht möglich? Der Witz ist: es ist mehr möglich, als du denkst. Und genau deshalb ist Tony Stark mein Vorbild. Es scheint nichts zu geben, was unmöglich ist. Man muss es nur wirklich wollen. Also so wirklich wirklich.

In diesem Sinne wünsche ich dir ein erfolgreiches Weekend!

Tony Stark

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2 Gedanken zu „Auf den Spuren von Tony Stark“

  1. Tony Stark bzw IronMan ist der absolute Hammer! Das ganze runter zu brechen auf seine Persönlichkeit und was ihn so als Person ausmacht, finde ich sehr interessant!

    LG

    Tim

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