Weiterbloggen oder aufhören?

Ich war in den letzten Tagen etwas unentschlossen, was meinen Blog betrifft. Denn ich hatte mal wieder einige spannende Bücher gelesen und auch ein äusserst motivierendes Gespräch mit meinem Coach. Um was gehts? Ich merke immer mehr, dass ich die Erfahrung selber machen muss, die ich benötige, um ein glücklicher Unternehmer zu werden. Und ich weiss inzwischen auch, dass ich auch dir das niemals abnehmen kann. Auch du musst viele Erfahrungen selber machen, um deinen Weg zu finden. Und trotzdem habe ich sicher vier gute Gründe für das Weiterführen meines Blogs.

Grund Nummer 1: Erst lernen, dann Tun

Zuerst muss man lernen, um zu tun. Das fängt schon als kleines Kind in der Wiege an. Und du benötigst dein Leben lang viel Input, damit du schlussendlich du selbst bist. Dein Gehirn ist ein Wunderwerk, das sich nur dank den vielen Eindrücken von aussen zu einem mächtigen Werkzeug bildet. Deshalb, auch wenn ich dir nur Tipps geben und dir meine Erfahrungen schildern kann, je mehr Eindrücke du aufnimmst, desto besser.

Grund Nummer 2: Der Austausch

Niemand kann alleine erfolgreich werden. Alle die behaupten, sie haben alles selber erschaffen, haben unrecht. Du kannst ohne ein funktionierendes Netzwerk und viele weitere Menschen nicht erfolgreich werden. Das wäre, wie wenn alle deine Hirnzellen für sich alleine Leben. Alle schnappen eine Information auf, doch bleibt der ganze Apparat trotzdem völlig unfähig für jedwelche Aktion. Es ist die Verknüpfung, die das geballte Wissen und den intelligenten Menschen ausmachen. Und deshalb ist es sehr wichtig, dass der Austausch stattfindet. Ich lese nicht umsonst so viele Bücher und Blogs und treffe mich mit tollen Leuten. Ich bin froh und schlussendlich definitiv darauf angewiesen, dass ich auf die Erfahrung von spannenden Persönlichkeiten zurückgreifen kann. Und aus diesem Grund möchte ich meine Erfahrungen auch mit dir teilen.

Grund Nummer 3: Kreativität

Das Bloggen selber schenkt mir sehr viel Kreativität. Für mich ist es wichtig, dass ich meine Gedanken aufschreiben kann. Es ist für mich ein wichtiges Tool zur Selbstreflektion, aber auch zum Gewinnen vieler neuen Ideen und Erkenntnissen. Nachdenken, reflektieren und aufschreiben fördern die Kreativität. Und ich hoffe, dass sich die Kreativität auch immer öfters in meinem Schreibstil widerspiegelt. Der Blog ist neben der Selbstreflektion und dem Unterhalten mein persönliches Schreibtraining, wo du daran teilhaben darfst.

Grund Nummer 4: Selbstreflektion

Auch wenn ich das Stichwort bereits im Grund Nummer 3 erwähnt habe, ist dies einen eigenen Grund Wert. Die Selbstreflektion ist wichtig. Irgendwie muss ich ja wissen, ob ich heute Schrott gebaut habe oder ob der Tag der Hammer ist. Und das funktioniert nur durch die Selbstreflektion. Wenn ichs also schon aufschreibe, weshalb sollst du nicht daran teilhaben dürfen? Und somit zurück zum Grund Nummer 1 und der Kreislauf ist geschlossen.

Natürlich mache ich weiter

Meine Unentschlossenheit hat sich verflüchtigt. Ich mache weiter. Denn es sprechen mindestens vier Gründe dafür und eigentlich kaum etwas dagegen. Ich bleibe euch also auch weiterhin erhalten und schreibe, was das Zeug hält, bzw. wie ich Zeit dafür erübrigen kann.

Nur noch eine paar Worte zum Schluss: Mit dem Projekt Salomos Sprüche habe ich mich so ziemlich verlaufen. Auch wenn die Sprüche lehrreich sind und viel Wissen enthalten, ich kann schlicht und einfach nicht so viel darüber schreiben, sodass es für dich spannend bleibt. Ich lese die Sprüche weiterhin und ich kann es dir auch empfehlen. Doch ich werde nur noch sporadisch darüber schreiben, sobald ich mal wieder einige wirklich spannende Wörter aufschnappe. Ansonsten werde ich mich wieder vermehrt auf die eigenen Themen aus meinem Alltag beziehen. Selbstreflektion eben …

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3 Gedanken zu „Weiterbloggen oder aufhören?“

  1. Von mir gibts 5 Sterne, einfach wegen dem Satz „Natürlich mache ich weiter“ 🙂 Hast es spannend gemacht mit dem Titel :-). Weiter so!

  2. „Im ersten Jahr sollte man, auch wenn es schwer fällt eigentlich garnicht schauen wie sich die Community entwickelt und einfach sein Ding durchziehen“ – Gary Vaynerchuk

    So hört sich die Theorie an, aber mir fällt es auch schwer um ehrlich zu sein.

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