Sport, deine beste Medizin

Bouldern in Fontainebleau

Pillen reinziehen war gestern. Heute pusht man seinen Körper aus eigener Kraft, mit viel Schweiss und einer anständigen Portion Durchhaltewille in ungeahnte Sphären. Und die Psyche gewinnt mit. Ich habe es probiert. Und bin süchtig. Der Tanz der Endorphine hat begonnen.

Der Fitness-Trend

Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht, dass es mir der Sport dermassen antun kann. Ich will mehr. Ich will schneller, stärker und besser werden. Und dies alles wird ausgelöst von äusserst schweisstreibender Arbeit.

Fitness liegt aktuell sehr im Trend. Natürlich allem Voran, um mit perfekten Selfies glänzen zu können. Gerade der Begriff #Fitspo hat sich als der Hashtag in der Frauenwelt etabliert – ich stelle jetzt gerade fest, dass es dazu gar kein passender Begriff als Pendant für die Männerwelt gibt. Wie auch immer, wie Trends so sind, spaltet auch dieser die Geister. Die einen findens lächerlich, die anderen stehn drauf. Und ich, liebe Leute, stehe definitiv auf den Fitness-Trend. Denn er ergibt Sinn.

Von Bouldern zu Crossfit

Die letzten Monate waren spannend für mich. Zwar bin ich schon einige Jahre als mehr oder weniger fleissiger Boulderer unterwegs, doch hat es mir erst Crossfit so richtig angetan, mich oft am schweisstreibenden und psychischen Limit zu bewegen. Bouldern war ganz ok, unterhaltsam und auch mal fordernd. Jedoch war es nie so richtig der Kick. Ich konnte nach einer strengen Session zwar kaum noch den Schlüsselbund in der Hand halten, so used war ich, jedoch habe ich mich danach nie so richtig richtig glücklich gefühlt. Es war halt einfach ok. Und dann habe ich Crossfit ausprobiert.

Crossfit – aufgeben kommt nicht in Frage

Crossfit hat aus mir einen angefressenen Kraft- und Leistungssportler gemacht. Doch weshalb ist Crossfit eine so durchaus lohnende Invesition? Beim Crossfit lernst du deine Grenzen kennen. Du kannst dir zum Vornherein kaum vorstellen, wie weit du kommst, wenn du nicht aufgibst und durchbeisst. Ein Beispiel: Du kannst zuhause Liegestützen üben, doch du wirst es kaum schaffen, wirklich besser zu werden und es über Wochen hinweg durchzuziehen. Schwupp und weg ist der Vorsatz schon nach wenigen Pushups. Anstatt einfach nochmals ein paar mehr zu machen gibst du auf. Du denkst, du schaffst nicht mehr, du bist am Ende. Du kannst ja morgen wieder ein paar machen. Kennst du das?

Ich habe eine gute Nachricht: Es geht noch mehr und es macht Spass. Und genau deshalb benötigst du zum Einstieg einen Coach, der dich über deine Grenzen hinausbringt. Der Crossfit Coach ist dazu bestens geeignet. Er führt dich durch Hochs und Tiefs. Er spornt dich an, wenn du es nötig hast. Und manchmal benötigst du einfach einen Arschtritt, um weiter zu machen. Und siehe da, es funktioniert. Das Glück nach einer absolvierten Lektion war immer unfassbar. Die Endorphine haben zugeschlagen. Je mehr der Coach pusht und um so mehr du dabei rausholst, desto Glücklicher bist du am Ende. Eine geniale Droge.

Ich habe Crossfit letztes Jahr über mehrere Monate zweimal wöchentlich durchgezogen. Es hat mir sehr gut getan. Und dann habe ich meinen Arbeitsort verlegt und hatte keine Crossfit-Bude mehr um die Ecke. Wirklich sehr sehr schade. Denn ohne das fordernde Training hat mich auch etwas das Glück verlassen, wortwörtlich. Keine Höchstleistung, kein Schweiss, keine Endorphinausschüttung. Einfach erdrückend. Da musste was passieren. Und genau dies hat mich im Herbst letzten Jahres zu Freeletics geführt. 

Freeletics – Erreiche die beste Form deines Lebens

Ich bin heute stolzer beinahe Level 40-er. Es fehlen mir nur noch wenige Workouts, um den nächsten 10-er Schritt zu überwinden. Aber beginnen wir von Vorne.

Freeletics verspricht: «Erreiche die beste Form deines Lebens.» Freeletics ist eine App fürs Smartphone, die dich pusht und fordert, und zwar egal wo du dich gerade befindest. Du bist frei. Du kannst Freeletics drin oder draussen machen. Du benötigst keine Hilfsmittel. Alles kannst du mit reiner Muskelkraft und dem eigenen Körper bewerkstelligen. Die Bänder werden somit weniger als beim Gewichtestemmen belastet. Durch eine vorherige Aufwärmrunde und anschliessendem Ausdehenen wird das Verletzungsrisiko auf ein Minimum gesenkt. Doch was dazwischen liegt, ist schweisstreibende Arbeit in höchstem Masse. Der Coach gibt auf dich zugeschnittene Trainingseinheiten – sogenannte Workouts (WOs) – vor, die du fleissig abarbeiten musst. Von Woche zu Woche. Nach jedem Workout kannst du eine Bewertung abgeben, ob es moderat, streng oder sehr streng war. Und der Coach stellt anhand deiner Bewertung dein Programm für die nächste Woche zusammen. Ein stetig fordernderes Programm natürlich – soviel sollte inzwischen klar sein. Doch nichts ohne gute Community dahinter. Die Community macht es schlussendlich aus. Du teilst deine Erfolge all deinen Trainingsfreunden. Die Unterstützen dich mit Likes und Kommentaren. Du geniesst somit die Freiheit, wie und wo du trainierst, hast jedoch trotzdem ein geniale Trainingsgemeinschaft, die mit dir kämpft, dich motiviert und pusht. Die Jagd nach Rekordzeiten ist eröffnet.

Letzte Woche hatte ich mal wieder eine Hellweek. Jeden Tag nicht nur ein Workout, sondern gleich mehrere. Ich habe somit jeden Tag für mindestens 1 Stunde gelitten. Denn wenn eigentlich schon 100 Burpees eine psychische und physische Herausforderung darstellen, wird locker mal noch ein Workout vorangehängt, welches unter Anderem nochmals 200 Burpees einfordert – und sonst noch so Kleinkram wie hunderte von Situps, Climbers, Standups usw. Ich hatte oft den Gedanken, Geschwindigkeit rauszunehmen oder gar aufzugeben. Doch ich habe es durchgezogen. Ausnahmslos. Und war noch nie so stolz auf mich. Nach jedem Hellweek Day hat sich das genial angefühlt. Das Glück ist zurück. Von Tag zu Tag hat sich das Glücksgefühl gesteigert, wie auch die Geschwindigkeit. Ich habe super Ergebnisse erzielt und fühle mich inzwischen als vollwertiges Freeletics-Mitglied. Ein grossartiges Gefühl, die Herausforderung und die gegenseitige Unterstützung.

Freeletics macht in diesem Sinne so einiges richtig, dazu einfach noch ein paar Stichwörter: unabhängig, gemeinschaftlich, fordernd, gesund, motivierend, auf dich Zugeschnitten, günstig uvm.

Pushen, pushen, pushen …

Ich weiss, ich habe es mal wieder etwas ausführlicher gemacht. Doch musste ich dich durch mein Programm führen, damit du besser verstehst, wie sich das anfühlt. Wenn du etwas erreichen willst, musst du Leistung bringen. Wenn du viel erreichen willst, musst du noch Leistungsfähiger werden. Du musst über deine Grenzen hinauswachsen. Tagtäglich. Nur so erreichst du, was du eigentlich möchtest: Glück und Zufriedenheit!

Und wenn du Glück und Zufriedenheit gefunden hast, vergiss nicht weiterzumachen. Ich könnte beim Level 40 sagen, ich bin zufrieden mit der Leistung, habe mehr erreicht als viele und kann wieder etwas entspannen. Doch das will ich nicht. Denn einer meiner Trainingsbuddies ist schon über das Level 100 hinauskommen – es hört also nicht auf bei 99 ;). Grossartig dieser Typ. Weltklasse. Täglich am gasgeben. Bei den erwarteten 100 ist somit nachweislich noch lange nicht Schluss. Es ist nie Schluss.

Deshalb, nie aufgeben. Immer pushen. Immer dranbleiben und weitermachen. Nur so bleibt dir das Glück erhalten.

Ah ja, und nun natürlich das beste noch zum Schluss:

Sport ist die beste Medizin

Je sportlicher und fitter du wirst, desto weniger anfällig wirst du auf Krankheiten. Ich hatte früher oft immer im Frühling und im Winter eine leichte Grippe (Verkältung), die mich über Tage so ziemlich Leistungsunfähig gemacht hat. Diesen Frühling ist die grosse Grippewelle jedoch ziemlich an mir vorbeigehuscht. Ein, zwei Niesser waren darunter und das wars dann. Hat sich wohl nicht getraut, es mit mir aufzunehmen. Und das ist gut so. Ein hoher Fitnesslevel steigert die Abwehrkräfte. Somit ist der Sport ein wahres Wunder. Du bekommst Spass daran, hast den lange ersehnten Ausgleich, wirst glücklich und bleibst gesund. Sonst noch Fragen?

 

P.S.: Pushen geht natürlich auch im Business. Sport ist nur eine Ausdrucksart des Gefühls womit ich die Story besser erzählen konnte. Man kann selbstverständlich auch bei der Arbeit besser werden. Gib dich nicht zufrieden mit einem Erfolg. Natürlich, geniesse ihn für den Moment in vollen Zügen. Aber du weisst, du kannst noch mehr. Tu es.

Und wenn du jetzt starten möchtest und einen guten Crossfit-Coach brauchst, hier anmelden: www.crossfitluzern.ch, oder wo auch immer sich deine nächste Crossfit-Crew befindet.

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